Interview in der “Neue Westfälische”

Nachdem am 30.04 bereits der Artikel “Studenten fühlen sich im Stich gelassen” von Lima Fritsche in der NW erschienen ist, ist dieser nun auch online einsehbar unter folgendem Link (in Ganzheit nur mit Abonnement lesbar).
Wir erzählen dort u.a. von den Herausforderungen, die Online-Learning für mentale Gesunheit darstellt und warum eine “Tada-Liste” eine gute Alternative zur “To-do-Liste” ist.

Leere Hörsäle während Corona_NW

Offensive Psychische Gesundheit

Die Offensive Psychische Gesundheit – eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie zentraler Akteur*innen aus dem Bereich der Prävention – ist seit letztem Jahr aktiv und möchte für mehr Offenheit für psy­chi­sche Ge­sund­heit werben und Präventionsangebote stärker miteinander vernetzen.

Am 15. und 16. April 2021 fand ein Dia­log­fo­rum statt mit Input dazu, wie psychische Belastungen minimiert werden können und welche Rolle ein offener Umgang dabei spielt. Die Vorträge sind unter folgendem Link einsehbar:

Dialogforum der Offensive Psychische Gesundheit

Radio Hertz 87.9 Interview mit LGM

In diesem Interview, das Radio Hertz 87.9 mit unserem Teammitglied Lea im Oktober 2020 aufgenommen hat, redet sie über vergangene und zukünftige Veranstaltung und die Wichtigkeit eines destigmatisierten Umgangs mit mentaler Gesundheit um Uni-Alltag.

Artikel: “Common Academic Experiences No One Talks About: Repeated Rejection, Impostor Syndrome, and Burnout”

In diesem (englischen) Artikel schreiben mehrere Autor*innen über ihre Erfahrungen mit Scheitern, dem Hochstapler-Symdrom und Burnout im akademischen Kontext.

Jaremka, L. M., Ackerman, J. M., Gawronski, B., Rule, N. O., Sweeny, K., Tropp, L. R., Metz, M. A., Molina, L., Ryan, W. S., & Vick, S. B. (2020). Common Academic Experiences No One Talks About: Repeated Rejection, Impostor Syndrome, and Burnout. Perspectives on Psychological Science, 15(3), 519–543. https://doi.org/10.1177/1745691619898848

BARMER Arztreport 2018: Rund eine halbe Million Student*innen sind psychisch krank

“Immer mehr junge Erwachsene leiden unter psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken. Allein zwischen den Jahren 2005 bis 2016 ist der Anteil der 18- bis 25-Jährigen mit psychischen Diagnosen um 38 Prozent und darunter bei Depressionen um 76 Prozent gestiegen.” So stellt die BARMER den Arztreport 2018 vor auf ihrer Website vor.

Studierende in Bewegung, sie erscheinen verwischt. Fokus auf einem Studenten, der an einem Tisch sitzt und in die Ferne guckt.
Urheberhinweis: “Fotolia/ Engine Images”

Den vollständigen Report findet ihr hier als PDF.

Stay @home, Woche 2 ½: Lea

So langsam kehrt wieder etwas ´Normalität´ bei mir ein. Ich konnte mich gewöhnen an stündliche Berichterstattungen, Absperrband und Trennwände überall und den wöchentlichen Tanz um andere Menschen herum im Supermarkt um den Mindestabstand einzuhalten. Und ich konnte reflektieren und mich mit meinen Gefühlen auseinander setzen: Von Weltschmerz, über Einsamkeit bis hin zu Hoffnung.

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Stay@home, Woche 1 : Lea

Jetzt ist (erst mal) alles anders, alles muss neu strukturiert werden, neue Routinen geschaffen werden. Die Ausbreitung des Corana-Virus heißt für mich ganz konkret, zu lernen, dass ich nicht weiß, was in 2 Wochen ist, oder gar in 2 Monaten. Und gewöhnlich, ist es das, was ich gut kann und was ich in meinem Alltag brauche: Dinge planen. Sein dies nun Veranstaltungen für LiLiGoesMental, Treffen mit Freunden oder das nächste Schreibprojekt. Ich plane und organisiere, schreibe Daten und Termine in mein Bullet Journal und bereite mich auf Kommendes vor. Tja, und nun? So wirklich weiß im Moment niemand, was die nächsten Wochen bringen werden und das führt dazu, dass mein Körper aktuell unter Dauer-Stress steht. Jetzt muss ich mich erst mal mit dem Gedanken anfreunden, dass ich vieles nur noch sehr kurzfristig planen und entscheiden kann. Die fehlende Selbstwirksamkeit macht mir im Moment am meisten zu schaffen; ich selbst kann nicht mehr frei entscheiden, wie ich meine Zeit verbringe. Geliebte Menschen auf einen Kaffee in der Uni treffen ist nicht mehr möglich, genauso wenig das sonntägliche Kuchen-Essen mit meinen Großeltern. Stattdessen sitze ich nun vor meinem Laptop und hoffe, dass die Internetverbindung für ein Skype-Gespräch mit meinen Freunden ausreicht.

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