Mein Weg zur Therapie – Erfahrungsbericht 1

Einmal vorweg: Ich habe zwei Therapien aufgrund einer diagnostizierten Depression gemacht und auch einige Male Antidepressiva verschrieben bekommen.

Der Weg zu meiner ersten Therapie war recht… nun ja… holprig. Und das lag primär an mir. Ich hatte bereits während meiner Schulzeit immer wieder depressive Episoden, die allerdings nicht so schwerwiegend waren, als dass ich für mich eine Therapie überhaupt in Betracht gezogen hätte. Ich war nicht einmal der Meinung, dass ich überhaupt ein Problem hatte.

Zu Beginn meines Studiums änderte sich etwas. Zu den auf einmal auf mich einprasselnden Anforderungen des Studiums – ich habe nie lernen müssen, zu lernen – kamen noch schwerwiegende private Probleme. Nichtsdestotrotz wollte ich schnell und bestmöglich mein Studium durchziehen. Ich setzte mir also so viele Kurse wie möglich in meinen Stundenplan… und zerbrach an der Last. Das Studium, die privaten Probleme, alles wurde mir irgendwann einfach nur noch zu viel. Ich fiel in ein tiefes, tiefes Loch. Und aus diesem kam ich nicht mehr heraus.

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Interview in der “Neue Westfälische”

Nachdem am 30.04 bereits der Artikel “Studenten fühlen sich im Stich gelassen” von Lima Fritsche in der NW erschienen ist, ist dieser nun auch online einsehbar unter folgendem Link (in Ganzheit nur mit Abonnement lesbar).
Wir erzählen dort u.a. von den Herausforderungen, die Online-Learning für mentale Gesunheit darstellt und warum eine “Tada-Liste” eine gute Alternative zur “To-do-Liste” ist.

Leere Hörsäle während Corona_NW

Offensive Psychische Gesundheit

Die Offensive Psychische Gesundheit – eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie zentraler Akteur*innen aus dem Bereich der Prävention – ist seit letztem Jahr aktiv und möchte für mehr Offenheit für psy­chi­sche Ge­sund­heit werben und Präventionsangebote stärker miteinander vernetzen.

Am 15. und 16. April 2021 fand ein Dia­log­fo­rum statt mit Input dazu, wie psychische Belastungen minimiert werden können und welche Rolle ein offener Umgang dabei spielt. Die Vorträge sind unter folgendem Link einsehbar:

Dialogforum der Offensive Psychische Gesundheit