Radio Interview mit Hertz 87.9

Zum Neu- oder Nachhören gibt es hier den Mitschnitt des Radio Interviews mit Hertz 87.9, in welchem die LiLiGoesMental Teammitglieder Ela und Michelle unter anderem über unser Engagement als Hochschulgruppe und den Studienalltag mit Depressionen sprechen.

Hertz Interview vom 01.09.2021

Website “Studieren mit einer psychischen Erkrankung“

Die Website “Studieren mit einer psychischen Erkrankung“ ist ein Projekt der HAW Hamburg und der Hamburg Open Online University (HOOU) welche sich mit dieser an Studierende, Studieninteressierte und Lehrende richtet und über psychische Erkrankungen aufklären, verschiedene Unterstützungsangebote im Hochschulkontext aufzeigen und insgesamt zu einer Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen beitragen möchte.

Die Website listet nicht nur Anlaufstellen an der HAW Hamburg und an anderen Hochschulen, sondern bietet auch Erfahrungsberichte und Interviews von und mit Studierenden, als auch Informationen für Lehrende, die sie beim Umgang mit Thema psychische Erkrankungen im Lehralltag unterstützen sollen.

Ballast!

Ballast! Ein starkes Wort. Doch was bedeutet es für mich? Ballast, das bin ich für die Menschen um mich herum. Ich bin jemand, der anormal, sonderbar ist. Der seiner Umwelt Last auf die Schultern legt und so dafür sorgt, dass jedes Treffen, jede Begegnung Beziehungen zerbrechen lässt. Mein Kopf ist voll mit zahlreichen Gedanken darüber, wie ich perfekt sein kann. Perfekte Freundin, Tochter, Studentin, Tänzerin…Perfekt in allem, was ich anfange. Aber gleichzeitig bitte auch nicht zu versteift, denn Spaß macht es ja nur, wenn man locker ist und frei sein kann.

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Mein Schwarzer Hund (Matthew Johnstone)

Ich hatte das Buch schon öfters im Buchladen liegen sehen (vor Corona), aber mich irgendwie nie getraut, es wirklich in die Hand zu nehmen (bevor ich meine Therapie angefangen habe). Jetzt hatte ich endlich die Chance es zu lesen. Und ich bin unendlich happy darüber!

Mit Illustrationen und kurzen Texten im Bilderbuch-Stil beschreibt Matthew Johnstone sein Leben mit Depressionen, dem Schwarzen Hund: die Symptome, wie es ihn als Person beeinflusst und verändert, aber auch wie er gelernt hat, damit offen umzugehen und damit zu leben. Bis am Ende der Schwarze Hund an der Leine liegt.

Mir, die auch an Depressionen leidet, aber leider nicht zeichnen kann, hilft dieses Buch enorm, denn ich erkenne mich darin wieder. Es fasst in Worte und in Bilder, was ich so unendlich schwer auszudrücken finde. Es beschreibt ziemlich passend, wie ich mich manchmal selbst fühle. Es macht Depressionen weniger abstrakt, sondern durch die Metapher des Schwarzen Hundes etwas greifbarer, reeller. Und vor allem zeigt das Buch Hoffnung auf: Dass man nicht allein ist. Dass man mit Depressionen leben kann. Dass es nicht das Ende der Welt ist. Und dass es irgendwie weiter geht.

Wie es ist… mit 14 seine Mutter zu verlieren

CW: Tod eines Elternteils

Wie ist es, mit 14 seine Mutter zu verlieren? Um es kurz zu machen: scheiße! Aber das ist sicher für niemanden eine Überraschung. Ich will trotzdem versuchen, das Ganze ein wenig ausführlicher darzustellen. Zum einen mache ich das für andere; damit sie es vielleicht etwas besser verstehen, damit sie die Zeit mit ihren Eltern besser nutzen, oder damit manche sich vielleicht auch wiedererkennen und sich weniger allein fühlen. Zum größten Teil schreibe ich das hier aber, damit ich es selbst verarbeiten kann. Ich habe schon einmal versucht, es aufzuschreiben, aber nicht die richtigen Worte gefunden. Jetzt, ein paar Jahre später, hoffe ich, dass es besser klappt… trotzdem kann ich garantieren, dass viel geschrieben und wieder gelöscht und wieder geschrieben wird, bevor ich diese finale Version poste.

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“Gemeinsam statt einsam”

Die studentischen Mitarbeiter*innen vom Zentrum für Lehren und Lernen haben eine Homepage erstellt, die es ermöglicht, dass Studierende trotz Distanzlehre andere Studis kennenlernen, gemeinsam lernen oder Freizeit zusammen verbringen können.
So findet ihr auf der Website Links zur Lernpartner*innenbörse , diversen Angeboten des Peer Learnings und hilfreiche Videos.


Außerdem findet ihr auf der Homepage Anlaufstellen bei Belastungen verschiedener Art sowie andere nützliche Informationen für die kommende Zeit, unter anderem die Corona-Selbsthilfegruppe.

“Glückwunsch, LiLiGoesMental” – Teil 6

#Dreijähriges Jubiläum

Brian Rozema – Lehrender in der Anglistik

Being a student can be stressful. Heavy reading loads, project work, written tests and oral exams: stressful. Life can be difficult. Family, work, relationships. The combination of these factors when paired with mental health issues can feel unbearable. Having to manage all of that alone: a nightmare.

That’s why I personally find the work that LiLiGoesMental at Bielefeld University does important. LGM isn’t a group of therapists or licensed counselors. It’s a grassroots organization of people supporting one another in the attempt to manage their issues, whether that means just getting some thoughts off their chests or hearing that they’re not alone. It’s not having to navigate tough times single-handedly.

For three years, LiLiGoesMental has been drawing attention to issues that many students face, often alone because they feel as if their situation is so far outside of the norm that others couldn’t or wouldn’t understand. LGM helps people understand that we all have our issues and that it’s not only okay to seek help. It’s more than that. It’s a positive move, and one we can get help making.

For all these reasons, I’m happy that LiLiGoesMental is there. It helps normalize the idea that we all could use a little help every now and again. It pushes the envelope on mental health awareness. It provides a safe space to discuss difficult matters for those who need it.  So on its third birthday, I can only say, “Happy birthday to you, LGM… and hopefully many more!” 

“Glückwunsch, LiLiGoesMental” – Teil 5

#Dreijähriges Jubiläum

Referat für Studierende mit Behinder­ungen und chronischen Erkrankungen

Das Team vom RSB gratuliert LiLiGoesMental ganz herzlich zum 3jährigen Jubiläum!

Wir freuen uns, dass es euch gibt! Eure engagierte und kompetente Arbeit bezüglich der Destigmatisierung und Sensibilisierung im Bereich Mental Health ist eine Bereicherung für die Uni Bielefeld. Über eure diversen Plattformen und Angebote erreicht ihr die Studierenden an der Basis und tragt zudem durch eure Öffentlichkeitsarbeit dazu bei, den Themenkomplex mentale Gesundheit in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken und zu enttabuisieren. Ihr seid klasse!!!

“Glückwunsch, LiLiGoesMental” – Teil 4

#Dreijähriges Jubiläum

Carmen Kropat – Zentrale Studienberatung

Herzlichen Glückwunsch an das LiLiGoesMental-Team zum dreijährigen Bestehen!

Als Mitarbeiterin der ZSB – Zentralen Studienberatung – und eine Berater*in aus unserem Team, die auch psychosoziale Beratung anbietet, habe ich mich von Beginn an über das sehr gute, sorgfältig und verantwortungsbewusst aufgesetzte Angebot von LiLiGoesMental gefreut.

Psychische Probleme und Erkrankungen sind mittlerweile weniger tabuisiert als noch vor einigen Jahren, aber noch immer gibt es diesbezüglich viele Vorbehalte und Unwissenheit, aber auch Unsicherheit und Scham im Umgang damit – sowohl bei Betroffenen als auch Lehrenden, Kommiliton*innen und anderen Uniangehörigen.

LiLiGoesMental trägt meiner Meinung nach auf sehr gute Art und Weise dazu bei, dass sich diese Sorgen und Probleme verringern und in so vielen Interaktionen wie möglich ein wertschätzender und konstruktiver Umgang miteinander möglich wird. Dies auch aufgrund der vielen Ideen, die sich in den Jahren entwickelt haben und das Angebot erweitern und bereichern.

Ich selbst habe mit der Zusammenarbeit durchweg positive Erfahrungen gemacht, nicht nur bei unserem gemeinsam organisierten und durchgeführten Live-Stream zum Studieren in Corona-Zeiten.

Für die nächsten Jahre wünsche ich dem Team, dass Studierende neu dazukommen und gemeinsam mit den „alten Hasen* und Häsinnen*“ das Angebot weiterführen, damit diese sinnvolle, produktive und wichtige Hochschulgruppe noch lange erhalten bleibt!