“… but I’m still breathing”

(27) Sia – Alive – YouTube

Die letzten Wochen habe ich nichts bei LiLiGoes(instru)Mental geschrieben. Kennst du das Gefühl, dass es alle Worte schon gibt? Dass jedes Gefühl schon mal besungen wurde, jedes Thema schon mal in einem Artikel diskutiert, jede Stimmung schon mal in einem Blogpost in Worte gefasst wurde?
Was soll man schreiben, wenn alles schon mal geschrieben oder gesagt wurde?
An solchen Tagen hilft es mir, mich an genau diesen bereits geschriebenen Worten zu orientieren.
An Tagen, an denen einen die Sprachlosigkeit auffressen könnte.
i had a one-way ticket to a place
where all the demons go

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„… vielleicht geht irgendwas zu Ende, doch da hinten brennt noch Licht“

Diesmal unkommentierte Lyrics:
(43) Licht – YouTube von Sarah Lesch

Aus deiner Welt wird eine Wohnung,
ein, zwei Zimmer, Küche, Bad,
manchmal ein Sonnenstrahl, der durch die Fenster dringt.
Wenige Menschen, die du triffst in dieser unsichtbaren Zeit,
bis auf den Mann, der die Pakete für dich bringt.

Und hinter all den bunten Masken
sieht man die Gesichter nicht.
Vielleicht geht irgendwas zu Ende,
und da hinten brennt noch Licht auf den Balkonen,
wo die überfüllten Aschenbecher wohnen.

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Wie es ist… mit Depersonalisation (DP) und Derealisation (DR) zu leben

Wie erzählt man Menschen, dass man wahrnehmungsgestört ist?

Ich würde vermuten, dass die meisten von DP und DR noch nichts gehört haben. Dennoch kennt diese Symptome fast jede*r, die mal eine lange Nacht hatten, völlig übermüdet waren oder einen Schock erlebt haben. Depersonalisation äußert sich darin, dass man sich von außen betrachtet – so, als ob man nicht Teil des Geschehens wäre. In Filmen wird dieses Element oft bei Unfällen gebraucht. Derealisation äußert sich darin, dass man sich selbst und seine Umgebung nicht als real empfindet – alles wirkt weit weg, nicht in 3D, sondern eher wie ein Gemälde, das man sich anschaut.

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Wie es ist…Depressionen

Hallo Welt da draußen!

Manchmal frage ich mich, was wohl Außenstehende Personen über Depression denken. Vielleicht so etwas wie: Dann ist man doch traurig, oder?

Klar, Depressionen können traurig machen. Aber es ist nicht das Hauptsymptom dieser Erkrankung. Es hat so eine Bandbreite an Auswirkungen auf den Körper und den Geist und somit auf das tägliche Leben, dass das Gesamtbild einen wohl traurig macht.

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Wie es ist… während Corona auch noch depressiv zu sein

Ich bin einer der Menschen, denen das Leben nicht zufliegt. Alltag bedeutet für mich auch jenseits von Corona schon Anstrengung: Mich selbst zu motivieren, Termine wahrzunehmen, für mich und andere zuverlässig sein, kochen, Haushalt machen, einkaufen, Sport treiben… Das sind für mich alles Aufgaben und all das bedeutet Anstrengung. Manches davon ist schön, und trotzdem anstrengend.

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